Der AKW-Gefährdungsatlas der Deutschen Umweltstiftung
In der 3. Auflage zeigt der AKW-Gefährdungsatlas der Deutschen Umweltstiftung die Standorte und Einzugsgebiete der deutschen und grenznahen ausländischen Atomkraftwerke sowie weiterer kerntechnischer Anlagen.
Eine Arbeitsgruppe der Umweltstiftung ermittelte in über einjähriger mühevoller Kleinarbeit die Bevölkerungszahlen in den Gefährdungsregionen. Berücksichtigt wurde dabei die Wohnbevölkerung in einem Umkreis von jeweils 150km. Dabei ergaben sich gefährdete Bevölkerungszahlen zwischen 9,4 Millionen (Isar) und bis zu 16,2 Millionen (Emsland). Besonders gefährdet sind die Menschen um Bremen, die im unmittelbaren Einzugsbereich von bis zu 6 AKWs leben müssen.
Die so ermittelten Zahlen sind Untergrenzen, da durch einen größten anzunehmenden Unfall weit mehr Bürgerinnen und Bürger in einem mehrfach erweiterten Umkreis durch die frei gesetzten radioaktiven Strahlen betroffen sein könnten, also um ihre Gesundheit und im schlimmsten Fall um ihr Leben fürchten müssten.
Eine Bildschirmversion des AKW Gefährdungsatlas, eine Übersicht über die Datenquellen und umfangreiche Tabellen mit den gefährdeten Orten im Einzugsbereich einzelner AKWs können Sie im Download-Bereich kostenlos herunterladen:


